Eigentlich begann alles etwa 2011, nach Jahren der ausschließlich digitalen Fotografie entstanden wieder die ersten analogen Bilder. Es folgten Experimente mit diverse Linsen und mit den unterschiedlichsten Wirkungen, die dann irgendwann mit den Leitz Hektoren und der Squeezerlens Idee endete.
Moderner Piktorialismus über den viel geschrieben und berichtet wurde.
Für mich ging diese Reise dann in eine noch vielfach einfachere und meditative Richtung und ich begann ca. 2018 mit der analogen Lochbildfotografie. Eine einfache Kiste aus Holz, Blech oder Pappe ohne Linse und Sucher nur mit einem kleinen Loch auf der Vorderseite in unterschiedlichsten Formaten. Manchmal auf Film fotografiert und manchmal sogar direkt auf Fotopapier.
Als dann die Zeit mit Corona begann, war auf einmal unendlich viel Zeit für mich als Berufsfotograf da. Stunden, manchmal Tage verbrachte ich damit hier am Flensburg Fjord die Landschaften und die Orte zu erkunden und zu Fotografieren. Manchmal holte ich Menschen dazu, manchmal blieb ich alleine an den Orten und versank in Frieden mit mir selbst und der Zeit.
Es kam zu ersten Ausstellungen bei „in kürze Kunst“ und in der Holmpassage in Flensburg. In diesem Zusammenhang entstand eine kleine Din A4 Broschüre. Die ich jetzt einfach einmal allen zeigen möchte. Die begleitenden Texte dazu stammen von Franziska Nehmer die mich immer wieder mit Ihrer Feinsinnigkeit dazu beeindruckt.
Das war etwa 2021. Natürlich ging die Zeit weiter und es entstanden viele viele weitere Pinholefotografien. Aber mit dem Blick dorthin fühlt sich diese Zeit immer noch so an.






















